Das Erwachen SPOILERFREI!!!

Das Erwachen der Macht SPOILERFREI!!!

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Mittwoch Nacht, oder eben Donnerstag Morgen war es endlich soweit! Die lang ersehnte Premiere des siebten Teils der Star Wars Saga.
In Berlin schon lang ausverkauft, konnten wir in München noch Tickets zur Mitternachtspremiere ergattern. Wir haben uns schon lange darauf gefreut. Ich bin ein alter Star Wars Fan, kenne die Filme in und auswendig, besitze ein paar kleine modische Accessoires und Merchandisingprodukte zu dem Thema und würde mich zumindest als kleinen Nerd / Geek bezeichnen. Im Gegensatz zu dem alten Kern der Fans, habe ich auch Gefallen an den drei letzten Verfilmungen der Episoden I bis III gefunden. Sie haben für mich das richtige Feeling erzeugt um die Charaktere glaubhaft und liebenswert zu machen. Jar Jar Binks mal ausgeschlossen …

Also im Kino hatte ich keine großen Erwartungen an die Story, eher wollte ich endlich mal wieder Star Wars im Kino sehen, high werden von meiner kleinen Droge.
Leider wurden meine Erwartungen in dieser Hinsicht wenig erfüllt.
J. J. Abrams ist klar ein großer Fan und hat versucht alles zu erfüllen was ein Fan sehen will, alte Helden, alte Freunde, legendäre Zitate in Wort und Bild…
Aber der Funke wollte nicht so recht über springen.
Ich finde die neuen Figuren sympathisch und auf ihre Weise interessant, aber es fehlt mir die Emotion dahinter, so kann ich mich nicht in die Geschichte hinein fühlen.
Einzig das Ende hat mir die gewünschte Gänsehaut gebracht.

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Ich will den Film unbedingt noch im Original sehen, wenn mir die Gesichter schon vertrauter sind kommt vielleicht die richtige Stimmung auf.
Auf alle Fälle ebnet Episode VII den Weg für die nächsten zwei. Von denen ich dann aber mehr erwarte.

Schaut ihn euch an und erzählt mir was ihr von dem Erwachen der Macht haltet!

Warten…

 

Weiter warten…

 

Auf was wartet man?

Auf das Ende des Arbeitstages oder der Schule? Oder darauf endlich mit der Arbeit los zu legen? Auf jemanden? Freund, Freundin, Kollegen, den Arzt?

Mal wartet man geduldig, mal ungeduldig.

Schwer auf die Feuerwehr oder den Krankenwagen zu warten; Auf Ergebnisse vom Arzt oder einer Prüfung; Oder den nächsten Dr Who;-)

Manchmal ist man einfach von jemandem abhängig, da wartet man dann.

Klischeehaft wartet der Mann auf die Frau die sich nicht für ein Outfit entscheiden kann.

Man steht vor der Mikrowelle und sieht der Uhr beim herunter ticken zu.

Kinder warten auf Weihnachten oder ihren Geburtstag. Da kann warten auch schön sein. Steigert die Vorfreude.

Oder man kaut auf den Fingernägeln weil man es nicht erwarten kann!

Dabei sollte der Mensch Leben und nicht warten. „Ad live to your years, not years to your live.“

Ich hab im Krankenhaus das Warten gelernt. Ich war sehr ungeduldig, musste immer etwas tun, die Finger brauchen doch Arbeit. Aber als ich zu nichts in der Lage war musste ich warten, auf die Ärzte, die Visite, dass es besser wird. Es hat was meditatives in sich gekehrt 2 Stunden einfach nur zu sitzen und zu warten. Ohne Gedanken an irgend etwas zu verschwenden. Oder um zu träumen. Der Geist ist frei, er wandert wo er will.

Genießt das Warten, es ist reine Zeit, nur für euch.

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PS: Auch grad jetzt zwingt mich das Leben mal wieder zum warten…

Oper oder Musical?

Bei meiner Arbeit erlebe ich gerade wie klassische Opern oder Werke jüngerer Komponisten immer mehr Platz machen müssen für Musicals, klassische wie neue. Vollzieht sich dieser Wandel in ganz Europa? Stirbt die Oper aus? Oder bleibt sie nur betuchterem Publikum vorbehalten die sich die Karten fürs Nationaltheater leisten können?
Für mich ist das ein Teil Kultur von dem viele Menschen ausgeschlossen werden. Eine Oper muss keine schwere Kost sein, bei der man 4 Stunden eine dicke Frau schreien hört. Sondern es können große Emotionen in den schillerndsten Farben sein. So viel Offenheit wünsche ich jedem Menschen, dass er zumindest einmal versucht bevor er etwas ablehnt, eben auch die Oper mal versucht. Und diese Möglichkeit sollte jedem offen stehen.
Musical kann eine nette Unterhaltung sein. Es gibt natürlich auch hier wunderbare Beispiele der Musiksprache. Aber zu oft musste ich Stücke wie aus der Retorte gepresst sehen (und hören). Immer wieder die selben Melodien, selben Schemata, selben Witze, selben Darsteller…
Oh…. Musical Darsteller….
Das ist auch so ein Thema.
Bei denen die ich kennen lernen durfte bin ich auf eine rigorose Ablehnung der anderen Theatersparten gestoßen. Aber ein Opernsänger kann mit seiner Stimme allein ein Theater mit über tausend Plätzen füllen und erfüllen! Der kleine Musicaldarsteller braucht für einen Satz schon ein Micro…
Weiter will ich meine eigene Meinung gar nicht heraus posaunen. Sagt mir lieber eure!
Nachtrag:

Letztens haben mich aber tatsächlich die Proben und Vorstellungen eines neuen Musicals bei bester Laune gehalten. Ausnahmen bestätigen die Regel 😉

Auf dem Dawanda Design Markt

Heute war ich in Begleitung meiner kleinen Hundedame Leni auf dem Dawanda Design Markt in München. Ich war dort das erste mal und entsprechend gespannt, was da so geboten wird. Ich hab auch schon versucht im Internet auf Dawanda zu verkaufen aber gegen diese Unmengen an Angeboten kam ich nicht an, bzw ich hab es nicht klug genug angestellt.

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Was ich an dieser Verkaufsplattform im Internet so toll finde, ist dass man richtige Unikate finden kann. Einzigartige kleine Kostbarkeiten die von Hand nur für den Käufer angefertigt sind. Allerdings hat sich hier ein Wandel vollzogen. Es gibt nicht mehr nur die kleinen Verkäufer die andere an ihrem Hobby teilhaben lassen wollen, sonder immer mehr und größere Marken. An und für sich ist es erfreulich, dass neue Kleinunternehmen entstehen und gefördert werden. Ich befürchte aber dass die ganz kleinen, die mehr dem künstlerischen Gedanken als dem kommerziellen folgen, dadurch verdrängt werden.

Also heute auf dem Markt: Es stehen viele bunte Stände im Zenith und die Stimmung ist gut. Zu Essen und Trinken gibt es auch. Ich stöbere gern mal live statt virtuell. Man meint die Palette ist groß, aber bei genauerer Betrachtung stellt man fest, es zielt alles in eine bestimmte Richtung: Handtaschen, Babysachen, Schmuck, etwas Kleidung.
Hauptsache in Pastellfarben.
Naja das Publikum setzt sich eben aus der passenden Kundschaft zusammen. Viele viele Frauen sagen wir mal ab 30. Sie sind dem Zara-Schick entwachsen und wollen hier etwas kaufen um  ihre Individualität auszudrücken. Schade dass aus dem Drang sich von der Masse abzuheben doch manchmal wieder Mainstream wird.

Der Markt spiegelt etwa die Entwicklung von Dawanda wieder. Da stehen die schön ausgearbeiteten Stände der kommerziell Erfolgreichen, leider schaffen es die kleinen Hobbykünstler nicht hierher. Die die wirklich Unikate weit ab vom Mainstream schaffen fehlen.

Ich konnte dennoch hübsche Kleinigkeiten erstehen, ein Halsband für meine Begleiterin, Ohrringe und Stoffe für meine eigenen Kreationen.

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Mich erinnerte es ein wenig ans Tollwood, das Jahr für Jahr weniger Neuheiten bietet. Trotzdem werd ich immer wieder hingehen damit sich meine Augen an den hübschen Nichtigkeiten erfreuen.

Was meint Ihr dazu?

Königin oder Prinzessin auf der Erbse

Mein kleiner Straßenköter ist ja eigentlich ein Staubsauger, da wird kein Unterschied gemacht zwischen Brot, billige Leckerli oder Gourmetkost. Aber die zweite im Bunde, Nala, ist da richtig hoaklig wie man in Bayern sagt. Ihr Name bedeutet schließlich auch „Königin“ auf Suaheli/Swahili. Aber das Verschmähen jegliche Belohnung macht die Erziehung gleich um einiges schwieriger. Nichts zum anlocken, nichts zum ablenken, weder Käse noch Fleisch…  Da gingen mir die Ideen aus. Selbst einer guten Wiener kehrt sie den Rücken zu.

Einen ersten Teilerfolg hatte ich mit Leberwurst aus der Tube, aber irgendwie ist Nala zu ungeschickt diese auf zu lecken. Also immer noch keine Lösung.
Letztendlich per Zufall entdeckt: getrocknete Hünchenstreifen. Ich hab sie mir bei der letzten Hundefutter-Bestellung mit schicken lassen, weil die mit meinen Bonuspunkten kostenlos waren. Und der Knoten ist geplatzt!
Ich hab jetzt einen Hund der eifrig alle Tricks lernen will, der auf „Hier“ tatsächlich gerannt kommt und nicht mehr letargisch vor sich hin trottet.

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Für mich war das ein schönes Erlebnis. Vielleicht sind es nicht nur die Leckerli, vielleicht war die Zeit gekommen, dass in ihrem kleinen Herzen mal wieder die Sonne aufgehen konnte.

Blumenmädchen

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Wer will bitteschön kein Blumenmädchen sein?

                                                                                                                                                                                                                                          Hübsch bekränzt tanzt es sich am besten im Mai. Nein ein Heiligenschein ist das nicht, dafür stellen wir viel zu gern freche Sachen an. Der Frühling ist endlich da und wir können uns wieder draußen austoben, in allen Farben die uns die Sonne schenkt.