Auf dem Dawanda Design Markt

Heute war ich in Begleitung meiner kleinen Hundedame Leni auf dem Dawanda Design Markt in München. Ich war dort das erste mal und entsprechend gespannt, was da so geboten wird. Ich hab auch schon versucht im Internet auf Dawanda zu verkaufen aber gegen diese Unmengen an Angeboten kam ich nicht an, bzw ich hab es nicht klug genug angestellt.

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Was ich an dieser Verkaufsplattform im Internet so toll finde, ist dass man richtige Unikate finden kann. Einzigartige kleine Kostbarkeiten die von Hand nur für den Käufer angefertigt sind. Allerdings hat sich hier ein Wandel vollzogen. Es gibt nicht mehr nur die kleinen Verkäufer die andere an ihrem Hobby teilhaben lassen wollen, sonder immer mehr und größere Marken. An und für sich ist es erfreulich, dass neue Kleinunternehmen entstehen und gefördert werden. Ich befürchte aber dass die ganz kleinen, die mehr dem künstlerischen Gedanken als dem kommerziellen folgen, dadurch verdrängt werden.

Also heute auf dem Markt: Es stehen viele bunte Stände im Zenith und die Stimmung ist gut. Zu Essen und Trinken gibt es auch. Ich stöbere gern mal live statt virtuell. Man meint die Palette ist groß, aber bei genauerer Betrachtung stellt man fest, es zielt alles in eine bestimmte Richtung: Handtaschen, Babysachen, Schmuck, etwas Kleidung.
Hauptsache in Pastellfarben.
Naja das Publikum setzt sich eben aus der passenden Kundschaft zusammen. Viele viele Frauen sagen wir mal ab 30. Sie sind dem Zara-Schick entwachsen und wollen hier etwas kaufen um  ihre Individualität auszudrücken. Schade dass aus dem Drang sich von der Masse abzuheben doch manchmal wieder Mainstream wird.

Der Markt spiegelt etwa die Entwicklung von Dawanda wieder. Da stehen die schön ausgearbeiteten Stände der kommerziell Erfolgreichen, leider schaffen es die kleinen Hobbykünstler nicht hierher. Die die wirklich Unikate weit ab vom Mainstream schaffen fehlen.

Ich konnte dennoch hübsche Kleinigkeiten erstehen, ein Halsband für meine Begleiterin, Ohrringe und Stoffe für meine eigenen Kreationen.

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Mich erinnerte es ein wenig ans Tollwood, das Jahr für Jahr weniger Neuheiten bietet. Trotzdem werd ich immer wieder hingehen damit sich meine Augen an den hübschen Nichtigkeiten erfreuen.

Was meint Ihr dazu?